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DER  INTEGRALE  YOGA (NACH  SRI  AUROBINDO)
 

Leben heisst (1):

Dazu gehörende Yoga-Philosophie:
("All Life is Yoga" gem. S. A. (2))

Konkrete Aktivitäten zur Erreichung der Ziele und damit als Grundlage von Bewusstseinsveränderungen: (wichtigstes ethisches Prinzip (6))

LIEBEN

BHAKTI-Yoga
(gem. S. A. "Yoga of Divine Love" (2)),
Bhagavad Gita (3) Kapitel XII

eheliche Partnerschaft, stellvertretend und allegorisch für die Vereinigung mit Gott (Bsp. "Radha-Krishna") oder das Aufgehen im Transzendenten ("Sat-Chit-Ananda")
(nicht ehebrechen)

LERNEN

JNANA-Yoga
("Yoga of Integral Knowledge")
BhG Kap. II + IV

Philosophie und Wissenschaft
permanente Suche nach der richtigen Weltanschauung (Erkenntnis)

(nicht lügen)

ARBEITEN

KARMA-Yoga
("Yoga of Divine Works")
BhG Kap. III + V

Tätigkeit für das Gemeinwohl, bei der der Eigennutz nicht an erster Stelle steht (z. B. im sozialen Bereich)
(nicht stehlen)

u. BESINNEN
a) rückblickend
b) Gegenwart
    beurteilend
c) vorausschauend
 

Dhyana-Y. bzw. ASTANGA-Yoga
(4 + 5)
("Yoga of Self-Perfection")
BhG Kap. VI

ganzheitliche Selbst-Disziplinierung durch Yoga-Körper- und –Geistes-übungen ("Ökopax", "Weltethos"), (Erleuchtung)
KUNDALINI-Yoga, als gemilderte Form des Tantra-Yoga, empfiehlt die Part-nerschaft von Mann und Frau statt asketischem Mönchtum

(nicht verletzen / töten)

und zwar nicht allein, sondern in Gemeinschaft (Bsp. lebendiger Organismus, in dem jedes Organ nach seinen Fähigkeiten sein Bestes gibt – dann geht es allen optimal (allen “Teilen des Systems“). Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile und führt automatisch zu Bewusstseinsveränderungen (Evolution)!).

*     *     *     *     *

(1) nach Wilhelm Reich “Die sexuelle Revolution“, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt, 1971 (und spätere Auflagen)

(2) Sri Aurobindo “Die Synthese des Yoga“, Hinder u. Deelmann, D-35068 Gladenbach, 1972 (4. Aufl. 2000)

(3) “Bhagavad Gita“, z. B. mit Einleitung, Sanskrittext in lateinischer Umschrift, Übersetzung und Kommentar von S. Radhakrishnan, Holle Verlag, Baden-Baden, 1958

(4) in der BhG als “Dhyana-Y.“ (= Y. d. Meditation) bezeichnet, von Patanjali aber zu dem bekannten achtteiligen Yoga (“Astanga-Y.“) ausgebaut, wovon die Körperübungen (“Hatha-Y.“) beschrieben sind in:
Boris Sacharow “Das grosse Geheimnis“, die klassische “Gheranda Samhita“ mit ausführlichen Erläuterungen, Drei Eichen Verlag, München, 1954

(5) Swami Vivekananda “Raja Yoga“, mit den Yoga-Aphorismen des Patanjali, Hermann Bauer Verlag, Freiburg, mehrere Auflagen 1937 – 1983, danach als Esotera Taschenbuch bis 1997

(6) Hans Küng, Prof. em. des Instituts für Ökumenische Forschung an der Universität Tübingen, fand heraus, dass vier Gebote in allen Weltreligionen gleich sind, und er stellte diese vier Forderungen als “Menschenpflichten“ den “Menschenrechten“ gegenüber. U. a. 1984 - 1999 verschiedene Veröffentlichungen zu den Themen “Weltreligionen“ und “Weltethos“.
 


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