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männliche Polaritäten
Tantra: Weibliche und männliche
Polaritäten
Zwischen Mann und Frau besteht häufig
ein Spannungsunterschied im Bereich der Liebesenergie. Fließt Energie zum
Ausgleich dieser Differenz zwischen den Körpern von Mann und Frau, so
betrifft dies ebenfalls die beiden Astralkörper der betroffenen Personen.
In der Sprache der Tantra-Lehre steht Shiva für die männliche und Shakti
für die weibliche Energie.
Tantra Übungen trainieren die Fähigkeit, die Pole zwischen den
Geschlechtern zu wechseln. Dies führt weg von einem Kampf der Geschlechter
hin zu einem Spiel zwischen Liebenden. Dominante und rezeptive Positionen
in Liebe und Partnerschaft wechseln zu können, ist ein Schritt zu einer
neuen Beziehungsebene. Es geht dabei nicht um eine Verleugnung der
geschlechtlichen Identität. Die Kenntnis der polaren Position ermöglicht
jedoch eine sehr viel deutlicher Darstellung der eigenen geschlechtlichen
Identität.
Die Kenntnis der weiblichen und männlichen Polaritäten, von Yin und Yang,
nutzt Tantra zu einem Spiel der Kräfte, zwischen männlicher und weiblicher
Energie, aktiver und passiver Rolle, Wildheit und Sanftheit. Unter
Anwendung der tantrischen Spielregeln werden sexuellen Begegnungen zu
einem tiefen Miteinander, einem Teil des Erkenntnisprozesses.
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