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Geisterwelt
Spiritualismus - Geisterwelt
Kern des Spiritualismus ist die
Beschäftigung mit der geistigen Ebene, der Geisterwelt. Der Glaube an das
Jenseits und die Existenz von Geistern ist in der Kultur- und
Religionsgeschichte umfassend dokumentiert. Der Spiritualismus hingegen
geht von der ganz konkreten Möglichkeit einer Kontaktaufnahme mit der
Geisterwelt aus.
Der Spiritualismus geht davon aus, daß die Geisterwelt durch verschiedene
Arten von Geistern geprägt wird. Kriterien für die Unterscheidung sind
insbesondere ihr magisches Wirken und ihr für den Menschen nützliches oder
schädliches Treiben. Die beiden bedeutendsten Gruppen sind die
Naturgeister und die Totengeister. Merkmale dieser beiden Gruppen
vereinigt der unabhängig von der Menschenwelt existierende böse Geist, der
in der westlichen Hemisphäre oft als Teufel verbildlicht wird.
Feen, Kobolde und Gespenster sind Naturgeister, die zu den Menschen in
freundliche oder feindliche Beziehung treten. Sie sind eng verbunden mit
Natur und Landschaft und werden schon in alten Sagen und Märchen in
schillernden Farben beschrieben.
Totengeister finden sich nahe der Erde und an Orten, die Menschen fürchten
und meiden. Die Seelen der Toten schweben über Gräbern oder an
einsamen Orten, Ruinen, und Schluchten, insbesondere wenn dort Tote nicht
ordentlich bestattet wurden. Alte Sagen berichten im Zusammenhang mit
Totengeistern und verlassenen Orten häufig von Spuk. Geistwesen können
verschiedene Gestalten annehmen. Während die beschriebenen Totengeistern
i.d.R. körperlos sind, treten andere Geister in Menschen- oder Tierformen
auf.
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