Planetenkonstellationen

Voraussetzung für die Sterndeutung und Fundament für die gesamte Astrologie sind die verschiedenen Planetenkonstellationen. Durch die unterschiedliche Entfernung zur Sonne haben die Planeten unterschiedliche Umlaufzeiten. Daher sind die Planeten nicht immer an der gleichen Stelle am Himmel zu sehen und manchmal sind mehrere Planeten gleichzeitig mit bloßem Auge sichtbar. Im Rahmen der Astrologie erfolgt häufig eine erste grobe Einteilung der Planeten unseres Sonnensystems in zwölf Tierkreiszeichen, aus denen wiederum im Rahmen der Sterndeutung Aussagen für das Geburtshoroskop eines Menschen abgeleitet werden. Historisch gesehen glaubten die Menschen, dass die Götter durch die verschiedenen Anordnungen der Gestirne Zeichen setzten, sich also einer Bildsprache aus verschiedenen Planetenkonstellationen bedienten.

Die wichtigsten Planeten, ihre kulturgeschichtliche Bedeutung und Tierkreiszuordnung:

Merkur – römischer Gott des Handels, griechisch: Hermes, Götterbote, Tierkreis: Zwillinge, Jungfrau

Venus – römische Göttin der Liebe, Fruchtbarkeit, griechisch: Aphrodite, Tierkreis: Stier, Waage

Mars – römischer Gott des Krieges, griechisch: Ares, Tierkreis: Widder, Skorpion

Jupiter – römischer Königsgott, Gott des Himmels, des Glückes, griechisch: Zeus

Saturn – römischer Gott des Ackerbaus, griechisch: Kronos, Tierkreis: Steinbock, Wassermann

Uranus – Verbindung zu Gaia, Sohn: Saturn, Tierkreis: Steinbock, Wassermann

Neptun – römischer Gott der Gewässer, griechisch: Poseidon, Tierkreis: Schütze, Fische

Pluto – römischer Gott der Unterwelt, griechisch: Hades, Tierkreis: Widder, Skorpion

Sonne – Tierkreis: Löwe

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